Das romantische Quedlinburg

12. Mai 2014

Schloss Quedlinburg; Foto: Peter Reinäcker/pixelio.de

Schloss Quedlinburg; Foto: Peter Reinäcker/pixelio.de

Die Stadt Quedlinburg liegt direkt im nördlichen Teil des Harzes am malerischen Flüsschen Bode. Der Ort blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück und erhielt bereits 994 das Stadtrecht. Seit dem Jahr 1994 gehört Quedlinburg zum UNESCO Weltkulturerbe. Besonders die historische Altstadt von Quedlinburg ist immer einen Besuch wert. Man kann durch die kleinen kopfsteingepflasterten Gassen schlendern und dabei in verträumten Geschäften bummeln. Vor allem die 1.200 Fachwerkhäuser, die aus sechs verschiedenen Jahrhunderten stammen, sollten dort bestaunt werden. Sie sind eine der wichtigsten Attraktionen von Quedlinburg. Interessant ist sicherlich auch das Rathaus am Markt mit der Roland-Statue. Es wurde im Stil der Renaissance erbaut. Ein Erlebnis für Kulturinteressierte ist auch das Schlossmuseum. Es zeigt Ausstellungen zur Stadtgeschichte und zur Entwicklung des Damenstifts. Weiterhin gibt es in Quedlinburg das Klopstockhaus, in welchem der gleichnamige Dichter geboren wurde und ein Fachwerkmuseum. Empfehlenswert sind Übernachtungen in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus.

Weitere interessante Ausflugsziele

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt auch die Stiftkirche St. Servatii. Das imposante Bauwerk liegt hoch oben auf dem Schlossberg über der Stadt. Der jetzige vierte Bau wurde nach einem Brand wieder aufgebaut und im Jahr 1129 geweiht. In den beiden Schatzkammern befindet sich der Quedlinburger Domschatz. Auch ein Stück der mittelalterlichen Stadtmauer mit den dazugehörigen Türmen ist noch teilweise erhalten. Der größte Turm ist der Schreckensturm. Früher waren hier die Folterkammer und das Verlies untergebracht. In einem Turm ist weiterhin eine für Besucher geöffnete Galerie untergebracht. Einige der Türme sind in Privatbesitz. Das Stadtbild ist eine bunte Mischung an unterschiedlichen Baustilen. So findet man Fachwerkhäuser, Jugendstilbauten und gotische, neugotische und romanische Kirchen. Lohnenswert sind zudem Ausflüge in den Brühl und den Johannishain. Ersteres ist ein altes Waldstück, in dem 2006 der historische Abteigarten neu angelegt wurde und letzterer ist ein alter Friedhof in der Süderstadt, der zu einer einladenden Parkanlage umgebaut wurde.

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