Urlaub entlang der Deutschen Vulkanstraße

15. November 2013

Auch die Burgruine Manderscheid liegt an der Deutschen Vulkanstraße, Foto: Peter Babiel/pixelio.de

Auch die Burgruine Manderscheid liegt an der Deutschen Vulkanstraße, Foto: Peter Babiel/pixelio.de

Vulkanische Überreste, Lavaströme, Schlackenkegel und sprudelnde Quellen sind die Besonderheiten, die auf der Deutschen Vulkanstraße zu sehen sind. 280 Kilometer weit zieht sich die Touristik-Route vom Rhein bis in die Hohe Eifel und verbindet 39 Standorte, die geologische, kulturhistorische und industriegeschichtliche Natur-und Kulturdenkmäler rund um den Eifelvulkanismus zeigen.

39 Stationen in der Vulkaneifel

Start der Vulkanstraße ist der Info-Punkt Erntekreuz beim Laacher See. Per Auto kann die Erlebnisstraße des Nationalen Geoparks in mehreren Etappen erfahren werden. Die Strecke zieht sich durch fünf Landkreise und bietet unterwegs spannende Sehenswürdigkeiten. Entstanden ist dieses außergewöhnliche Projekt im Jahr 2008 in Zusammenarbeit mehrerer Landkreise. Die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft wählte die Stationen aus, die heute der ganzen Familie ein spezielles Erlebnis bieten. Dazu zählen Besuche der Vulkanmuseen, Steinmetzkurse, Schwimmen im Maarsee oder gemütliche Wanderungen. Das Ende der Straße liegt bei den Gesteinsfalten bei Manderscheid.

Am Vulkankrater spazieren gehen

Eine Tour entlang der Themenstraße Vulkanland kann wunderbar mit einem Wanderurlaub verbunden werden. Die gesamte Region um die Vulkanstraße ist mit themenbezogenen Geo-Pfaden erschlossen. Immer wieder stößt man dabei auf das zentrale Thema. So zieht sich etwa der “Vulkanerlebnispfad” vom Vulkanhaus durch das romantische Alftal bis hin zum Sprinker Maar über mehrere Erlebnisstationen hin. Dabei können Lavabomben ebenso ertastet wie die erkaltete Lava deutlich auf dem Barfußpfad gespürt werden. Den Tanz mit dem Vulkan kann man sich auf der Kratertour “Booser Maar” gönnen. Steil führt ein Weg von der Vulkanparkstation “Booser Doppelmaar” direkt zum Kraterrand, wo man von einer wunderschönen Aussicht erwartet wird. Wer Stufen nicht scheut, der sollte auf den Booser Eiffelturm aufsteigen. Belohnt wird man mit einem fantastischen Panorama-Blick über die malerische Landschaft mit den erloschenen Vulkankegeln. Auf diese Weise kann man Erdgeschichte hautnah entdecken und Naturphänomene aus der Nähe beobachten. Die Vulkanlandschaft der Eifel ist in jedem Fall eine Reise wert. Denn hier wird Geologie ganz allgemein verständlich dargeboten und Jung und Alt werden von ihrem Aufenthalt fasziniert sein.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben